Im Folgenden habe ich mehrere Beispieltexte verfasst, sodass Du Dir ein Bild von meiner Arbeit machen kannst. Dabei beschreibe ich zuerst, welche Absicht ich mit dem Text verfolgt habe und welche Elemente ich dementsprechend eingebaut habe. Anschließend folgt der Text.

Beispiel: Blogbeitrag

Der vorliegende Text wurde an keinen Kunden verkauft. Wie gesagt, musste ich das Copyright aller meiner Texte abgeben, so war es von meinem ehemaligen Arbeitgeber vorgegeben. Ein Text nach dem vorliegenden Stil jedoch war in meiner Arbeit inbegriffen.

Hier bestand die Aufgabe darin, einen simplen Blogbeitrag zu verfassen, der dem Leser echten Mehrwert bietet und dadurch Traffic erzeugt.. Die SEO-Optimierung belief sich auf die Keywords „Gras Vaporizer” und „Vorteile von Vaporizern“. Bei diesen war die Konkurrenz vergleichsweise niedrig, sodass dieser Beitrag leichtes Spiel hatte zu ranken. Das erste Keyword wies eine höhere Konkurrenz auf. Durch das zweite jedoch sollte genug Traffic erzeugt werden, sodass Google den Blogbeitrag hoch einschätzt. Dadurch würde auch das Ranking des ersteren steigen, vermutlich auf einen moderaten Platz. Der Traffic jedoch, der von dieser Platzierung aus auf die Seite geleitet wird, sollte den Beitrag auch dort auf ein Topranking katapultieren.

SEO-Optimierung

Die SEO-Optimierung wurde hier nach Yoast durchgeführt (ja, ich meine das WordPress Plugin). Das bedeutet, dass mindestens ein Keyword im Titel (h1-Titel) vorkommen soll und das andere in einem der anderen (h2-Titel). Ebenfalls wurden beide Keywords im ersten Paragraphen erwähnt. Die Keyworddichte liegt bei rund 1% für beide Keywords, wobei sie häufig abgewandelt wurden. So findest Du bspw. die Begriffe „Gras Vape” oder „Vaporizer für Gras”. Durch die Variation lassen sich die Keywords flüssiger einbauen und auch Google bewertet die Veränderungen positiv. Im Übrigen wurden die Keywords manchmal auch fett markiert, da das auch von Google berücksichtigt wird. Ansonsten wurden Begriffe, welche die Hauptaussage des Textes beinhalten ebenfalls fett markiert. Dadurch dienen sie als sogenannte „Anchor-Points“, um das Lesen des Blogs zu vereinfachen und damit die Readability zu erhöhen, so wie es auch bei dieser Beschreibung der Fall ist.

Die Bilder sind ebenfalls mit Alt-Attributen versetzt, welche das Keyword enthalten. Der Dateiname enthält auch Keywords, wobei diese nicht die beiden Hauptkeywords sind. Die Dateien heißen lediglich „Gras” und „Vaporizer”. Die Länge der Überschriften ist ebenfalls kurz genug gehalten, um nach Yoast als optimal SEO-optimiert zu gelten. Dazu gehört auch, dass die URL der Seite genau einem Keyword entspricht. Würde ich bspw. den Text auf dieser Seite hochladen, sähe der Link wie folgt aus: „Henrik-Aulbach.de/drei-gruende-fuer-vaporizer”. Zudem sind das sogenannte CC0-Bilder. Ich muss deswegen keinen Bildnachweis angeben und die kommerzielle Nutzung ist ebenfalls erlaubt.

Content Marketing

Ein wichtiger Aspekt des Content-Marketing liegt in der Auflistung. Ein Text mit der Überschrift „3 Gründe…” wird viel häufiger als ein normaler Text geklickt. Der Leser kann hier Fakten abarbeiten und kriegt ein rudimentäres Bild davon vermittelt, was ihn im Text erwartet. Sprich: Mehr Klicks für Dich!

Es ist ebenfalls eine bewährte Technik, dass man kein 08/15-Wissen vermittelt. Die drei hier genannten Gründe fanden sich in keinem anderen Topbeitrag bei Google. Indem man genau das in den Metatag der Seite einbaut (der kurze Text, der als Suchergebnis bei Google angezeigt wird), erweckt man weiterhin die Neugier des Lesers.

Des Weiteren ließe sich am Ende des Beitrags ein Affiliatelink einbauen. Hermit könnte man durch diesen Blogbeitrag ein passives Einkommen generieren. Dabei sollte man beachten, dass man dem Link ein „No-Follow“-Attribut verpasst. Ansonsten könnten die Seite ein Topranking einbüßen, da die Crawler der Suchmaschinen die Seite über diesen Link verlassen.

Portfolio

Des Weiteren zeigen die meisten Topbeiträge bei Google eine wissenschaftliche Sprache auf. Mit diesem Text soll erreicht werden, dass sich der Leser verstanden fühlt. Bei wissenschaftlicheren Beiträgen ist es eher unwahrscheinlich, dass der Leser wiederkehrt. Sobald er die gewollten Informationen hat, wird er die Seite nicht wieder besuchen. Bei der hier verwendeten Sprache jedoch ist es wahrscheinlich, dass sich der Leser auf der Seite umschauen wird. Formulierungen sind willkürlich gewählt und dementsprechend witzig. Das regt den Leser dazu an, wissen zu wollen, wer oder was hinter dem Beitrag steckt. Folglich wird er sich auf der Suche nach Unterhaltung auf der Seite umschauen, obwohl er lediglich für eine Information kam. Ein neuer Kunde für Dich also!


3 Gründe, sein Leben mit einem Gras Vaporizer zu verbessern 

Kush

Wer heutzutage einem Spliffer begegnet, muss nicht unbedingt einen Doobie in seiner Hand sehen. Auch wenn man heutzutage in Deutschland immer noch am häufigsten einen Joint oder (seltener) einen Blunt raucht, so ist das bei Weitem nicht die einzige Methode. In Amerika beispielsweise gelten diese Arten fast schon als ausgestorben. Hin und wieder sieht man noch Blunts, Bongs sind dort jedoch Teil der Tagesordnung. Zum Lob der amerikanischen Schüler sogar in Schulen, auch wenn genau dort ein Gras Vaporizer besser geeignet wäre.

Die folgenden drei Vorteile von Vaporizern den vertrauten Jibb als aussehen. Im Übrigen brauchst du jetzt keine Angst zu haben, dass ich beispielsweise auf die gesundheitlichen Aspekte eingehen werde. Wir wissen beide, dass diese bei einer Kosten-Nutzen Rechnung allemal wegfallen. Hier soll es um echte Gründe gehen, die für DICH wirklich einen Vorteil durch Vapen bedeuten.

1. Vorteile von Vaporizern: Taste the Feeling

Bei Gras Vaporizern wird ein Heizraum derart erhitzt, dass das THC, CBD und jegliche andere psychoaktiven Stoffe verdunsten. Im Endeffekt atmest du also Dampf ein, was unter anderem auch viel gesünder als Rauch ist, da nicht diese enorm hohen Temperaturen entstehen, welche giftige Stoffe erzeugen.

Was für uns an dieser Sache interessant erscheint, sind die ätherischen Öle. Neben dem geliebten THC und CBD enthaltend diese auch geschmacktragende Stoffe, die Öle eben. Während so manche von einer normalen Keule kotzen müssen, kann man bei einer Gras Vape einfach den Dampf genießen. „Lecker, lecker!” denkt sich da vermutlich selbst Wiz Khalifa.

Vape für Gras
Dem hier würde eine Vape vermutlich auch besser schmecken…

2. Die Ausbeute

Beim Verbrennen von Gras geht haufenweise THC verloren. Im Durchschnitt erhält man nur rund ein Zehntel (!) des eigentlich verwertbaren THCs. Das liegt daran, dass die enorm hohen Temperaturen die komplexen Verbindungen des Tetrahydrocannabinols zerstören. Du kennst das sicherlich vom Backen. Wenn man sich Brownies zimmert und das Gras ordentlich decarboxyliert, kann die Ausbeute zwischen 80% und 100% betragen! Mit anderen Worten: Zehnmal so viel Effekt für den gleiche Preis und das obendrein für rund fünfmal so lange, da machst du also richtig Schnapp! Anschließend kann noch die gesamte Ladung vom Magen aufgenommen werden, da der Magen effizienter als die Lunge arbeitet. Da machst du also gleich zweimal Schnapp.

Der Vorteil bei Vapes liegt in den Temperaturen zwischen 180 bis 250 Grad Celsius. Diese sind im Vergleich von bis zu 1000 Grad Celsius bei Jibbs noch ziemlich mild. Durch das sanfte Verdampfen werden zwischen 20% und 30% des THCs mobilisiert. Wenn du also mehr Wirkung für weniger Geld und das unterwegs haben willst, solltest du dir unbedingt eine Vape zulegen.

3. Die Ausbeute Teil 2

Nachdem du feinstes Ott durch einen Gras Vaporizer konsumiert hast, kannst du die Reste noch weiterverwenden. Du kennst es sicherlich vom Backen, dass du dein Kush erst decarboxylieren musst. Hierfür schmeißt du es für einen gewissen Zeitraum bei einer gewissen Temperatur in den Backofen. Neben einem angenehmen Duft in der Wohnung kriegst du am Ende noch bräunliches Ott.

Das ist unbedingt notwendig, weil THC in seiner ursprünglichen Form noch nicht „highmacht”. In der Knolle liegt es als Säure vor und diese muss erst decarboxyliert werden. Jetzt in einfach: Eine gewisse Verbindung, die das THC anfangs als Säure klassifiziert, muss entfernt werden, bevor du baked werden kannst. Bei einem Doobie passiert das aufgrund der enorm hohen Temperaturen beim Verbrennen, leider wird dabei ein (zu) großer Teil des THCs über das gewollte Stadium hinweg verarbeitet und wirkt dementsprechend nicht mehr. Schade Marmelade.

Bei einem Vaporizer für Gras geschieht nun die Decarboxylierung, weil der Sauerstoff durch die hohen Temperaturen abgespalten wird. Folglich hast du am Ende bestes decarboxyliertes Gras. Dieses kannst du zum einen einfach direkt schlucken. Entferne den Kopf vom Vaporizer und wirf dir das bräunliche Kush ein. Ansonsten kannst du auch die Köpfe über die Zeit ansparen und letzten Endes zum Backen verwenden. Das fehleranfällige und aufwendige Decarboxylieren sparst du dir dabei. Für richtig Faule (oder bekiffte) empfiehlt sich das Anrichten durch Milch á la Hasch-Milch.

Vaporizer

Im Übrigen kannst du auch an öffentlichen Orten vapen, da der Geruch nicht so intensiv ist wie beim Rauchen eines Doobies und auch das Bauen des Joints oder Blunts fällt weg. Wenn du dich also als einen wahren Spliffer bezeichnen willst, solltest du unbedingt ein Gras Vaporizer parat haben. Aber das nur am Rande. Viel Spaß!


Beispiel: Storytelling

Das Storytelling ist ein machtvolles Marketingwerkzeug. Menschen lieben Geschichten, deswegen bringt man Kindern Moral und gesellschaftliche Normen auch in Form von Erzählungen nahe, bspw. durch Märchen.

Vielleicht hattest Du auch das Glück, einen hervorragenden Lehrer in der Schule gehabt zu haben. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie den Lernstoff wenn möglich in Geschichten unterbringen. Die Aufmerksamkeit und Sympathie der Schüler ist ihnen dabei sicher.

Beim nächsten Beispiel beschreibe ich ein Event meines Urlaubs, in welchem ich eine traumhafte Weinprobe erleben durfte. Den Namen des Winzers kann ich an dieser Stelle nicht nennen, er betreibt sein Geschäft jedoch tatsächlich an der Mosel. Vielleicht erkennst Du ja, um wen es sich handelt.

Ein solchen Text eignet sich hervorragend für eine Homepage. So kann man ihn als eine besondere Rezension hervorheben – oder als Erfahrungsbericht anpreisen. Man könnte ihn auch auf einer Fanpage hochladen oder bei einer Testseite, in welcher mehrere Winzer bewertet werden. Ansonsten könnte man ihn auch in eine Broschüre einbauen, ihn in eine Zeitung bzw. ein Magazin einsetzen oder vieles mehr. Ein Text mit Fokus auf das Storytelling lässt sich vielseitig einsetzen. Normalerweise weiß der Auftraggeber (also Du) intuitiv einen Verwendungsort.


Über Blüten und guten Wein

Weinprobe

Mit dem Wetter hatten wir richtiges Glück. Obwohl es gerade Mitte Mai war, schien die Sonne wie zum Hochsommer. Wohlige Temperaturen um die 25 Grad wurden von belebenden Sonnenstrahlen begleitet, wobei hin und wieder ein Schweißtröpfchen zu rinnen begann. Besonders dann, wenn ich mit meiner Familie durch die imposanten Weinberge wanderte, die Mosel im Sonnenschein glitzern sah und der geräuschvollen Stille dieses wunderschönen Ortes lauschen durfte. Hier war ich glücklich.

Bei weitläufigen Wanderungen durch steile Abhänge und durch unwegsames Gebiet, aber auch bei ausgiebigen Touren auf dem Rad entlang des erfrischenden Flusses blieb der Durst nicht lange fern.

„Wollen wir uns nicht etwas zu Trinken gönnen?”

„Weinprobe?”

„Weinprobe.”

Wenn der nächste Winzer keinen Kilometer entfernt ist, liegt die nächste Weinprobe auch nicht lange in der Zukunft. Zu meiner eigenen Bequemlichkeit waren meine Reisegenossen so gepolt wie ich: Im Urlaub muss man sich gönnen.

Lass mich ein wenig abschweifen. Vielleicht kennst du auch diese Menschen, die nach außen hin nicht sonderbar anmuten. Ihre Kleidung verrät nichts Außergewöhnliches und ihre Ausstrahlung ist allenfalls normal. Dann verwickelst du dich jedoch in ein Gespräch mit ihr und alle Facetten dieses Menschen kommen zum Ausdruck. Ihr unglaubliches Einfallsvortuum gepaart mit Humor und einer unglaublichen charakterlichen sowie äußerlichen Schönheit überrumpeln dich und danach ist kein Gespräch mit einem anderen Menschen mehr vergleichbar.

So war es bei meiner heutigen Frau.

Und bei diesem einen Winzer.

Von außen sah man nicht mehr als einen heimischen Parkplatz aus Pflastersteinen mit drei Parkplätzen, wovon lediglich einer besetzt war. Dahinter befand sich eine grün leuchtende Hecke, die mit viel Aufwand und Liebe gepflegt worden war. Rechts davon verlief ein kleiner unscheinbarer Weg, ebenfalls aus Pflasterstein. Das Haus, was sich zur Rechten des Pfades befand, war altmodisch und wie der Rest auch unscheinbar. Steinwände mit leicht gelblicher Farbe, einladende Fenster mit hölzernen Läden. Für einen Fremden wirkte es charakterlos, wer aber auch nur einen Fuß in sein Inneres gesetzt hat, für den war es Zuhause.

Auf unserer Suche nach gutem Wein begaben wir uns in den Garten. Unsere Erwartungen waren nicht hoch, wir arbeiteten uns nach dem Motto „Abwechslung ist die Würze des Lebens” einfach durch einige Winzer. Nachdem wir jedoch einen Blick hinter diese hohe Hecke geworfen hatten, wussten wir, dass wir keinen besseren Winzer mehr finden werden.

Der Pflastersteinweg zog sich an der Seite des Hauses weiter und mündete schließlich in einer Treppe. Sie verlief in den Keller des Hauses, der Ort, wo die Magie stattfand.

Ansonsten bestand der gesamte Garten aus einer kleinen Wiese. In Ihrer Mitte stand ein Tisch mit einigen Stühlen, das Holz vermodert und heimatlich. In einer Ecke erblickte ich einen alten Schubkarren, besetzt mit irgendwelchen alten Werkzeugen. Ich weiß vermutlich zu wenig über das Handwerk eines Winzers, als dass ich irgendeines davon hätte benennen können.

Die Liebe zu diesem wunderbaren Garten jedoch entstand durch diesen riesigen Kirschbaum, der sich am hinteren Ende befand. Er überschattete den gesamten Garten und schwängerte die Luft innerhalb dieser schützenden Wände mit einem blütigen Duft, der sich sorgsam mit dem Geschmack des Weines paarte. Seine rosa-leuchtenden Blüten deckten den gesamten Garten mit einem Hauch von Freude ein und machten mich einfach glücklich.

Über den Wein muss ich an dieser Stelle wohl nichts mehr sagen, der Eindruck ist einleuchtend. Das soll jedoch gesagt sein: Als der Urlaub zu Ende ging, waren wir heilfroh, dass wir zu viert doch mit zwei Autos gefahren sind. Ansonsten hätte jemand laufen müssen.


Beispiel: Produktbeschreibung/E-Book

Diesen Text habe ich tatsächlich für einen Kunden (Arvid Johansson) geschrieben, welcher mir freundlicherweise erlaubt hat, diese Information hier preiszugeben. Er hat ein Buch namens „Die Stoffwechseldiät” veröffentlicht, was vollständig von mir als Ghostwriter verfasst und formatiert wurde.

Eine Textprobe kannst Du über diesen Link finden, über Amazons Funktion „Blick ins Buch“. Weiter unten findest Du die Beschreibung, welche auf Amazon zum Buch angezeigt wird. Das Hauptziel hierbei ist, die Hauptaussage des Buches möglichst knapp wiederzugeben: Die Stoffwechseldiät ist einfach und wird weitreichende positive Folgen auf das Leben des Lesers haben.

Dabei werden die Gefühle und Hoffnungen des potenziellen Kunden in der Beschreibung vorweggenommen. Zur selben Zeit beweise ich dem Leser, dass ich ihn vollends verstehe und mich selbst in seiner Lage befand. Anschließend greife ich seine Hoffnungen auf und male ihm ein Bild von seinem neuen Leben.

Besondere Keywords wurden an dieser Stelle nicht verwendet, Arvid wollte das Buch über andere Wege vermarkten. Stattdessen habe ich Verkaufspsychologie angewandt. Dabei probiere ich, die Hoffnungen und Wünsche des Lesers durch bestimmte Schlüsselworte aufzugreifen und anzuspornen. So sind positive Wörter fett hervorgehoben, um den Leser unterschwellig mitzuteilen einzuprägen, dass dieses E-Book sein Leben dahingehend verändern wird.


Die Stoffwechseldiät – die letzte Diät, die Sie je brauchen werden

Sind Sie so wie ich früher und haben schon zahlreiche Diäten ausprobiert? Waren Sie auch schon so häufig am Rande der Verzweiflung? Ich sage Ihnen etwas. Moderne Diäten bauen auf Verzicht auf und wir beide wissen, dass das nicht funktioniert.

Die 15 Methoden meiner Stoffwechseldiät sind einfach kleine Angewohnheiten, die Sie in Ihren Alltag einbauen müssen. Dank dieser werden Sie nahezu unbewusst Kilo um Kilo abnehmen und dieses Gewicht auch dauerhaft halten können, weil diese kleinen Angewohnheiten zu Ihrem Alltag gehören werden. Jetzt kommt erst noch das Beste: Die Methoden werden Sie auch glücklicher und gesünder machen, denn es sind keine 08/15-Methoden.
Steigen Sie endlich aus diesem verdammten Hamsterrad aus, in dem Sie eine Diät nach der anderen ausprobieren. Seien Sie nicht länger ein Spielball der unterschiedlichsten „Ernährungsexperten”.

So wird Ihr Leben nach diesem Buch aussehen:

  • Sie werden schlank sein.
  • Sie werden gesund sein.
  • Leute werden Sie nach Ihrem Geheimnis fragen.
  • Ihr Selbstbewusstsein wird gestiegen sein.
  • Sie werden endlich auch diese Blicke auffangen.
  • Sie werden glücklicher sein, als jemals zuvor.

Sie müssen nun nichts mehr tun, als dieses kleine Buch zu lesen. Vertrauen Sie mir, die Motivation wird sich wie von selbst einstellen. Versperren Sie sich nicht selbst den Weg zu einem glücklichen, schlanken und selbstbewussten Leben. Ich freue mich schon auf Ihre Geschichte.

Arvid Johansson


Journalistischer Artikel

Beim nächsten Beispieltext handelt es sich um einen journalistischen Artikel, der die komplizierte Lage des Alkohols in Schweden verdeutlicht. Der Sinn dieses Textes besteht lediglich darin, den Leser auf unterhaltsame Weise zu informieren. Besondere Elemente des Marketing sollten nicht eingebaut werden, es geht lediglich um einen Artikel, den man so auch in einer Zeitung veröffentlichen könnte.


Ich nehm ein Öl

Haben Sie neuerdings in einer Bar nach Öl gefragt? Aus Spaß habe ich das Experiment mal gewagt und musste feststellen, dass die Reaktion aus nicht mehr als einem verständnislosem Blick bestand. Immerhin war es auch schon relativ spät und ich sah vielleicht auch ein wenig abgekatert aus… Da muss man den armen Barkeeper auch verstehen.

In Schweden jedenfalls ist es kein Problem, sich ein Öl zu bestellen. Zur Verwunderung vieler deutscher Touristen ist das die schwedische Übersetzung von „Bier”. Das deutsche Öl (also das fürs Auto oder zum Kochen) nennt man dort übrigens „Olja”. Sie können also getrost „Jag tar en öl.” sagen, wenn Sie das nächste Mal in einer schwedischen Bar unterwegs sind. Auch wenn Sie vermutlich aufgrund der Preise schnell den Durst auf Alkohol verlieren werden.

Da in Bars der Preis für Bier nicht allzu erschwinglich ist, werden Sie es vermutlich lieber im Geschäft kaufen wollen. Lange sollten Sie da nicht in normalen Lebensmittelgeschäften suchen, da der Staat den privaten Verkauf von Alkohol verbietet. Lediglich in speziellen staatlichen Geschäften lassen sich alkoholische Getränke erwerben. Mindestens wenn es sich nicht um Leichtbier handelt. Aber wer will das schon?

Als Tourist sollten Sie sich tiefgehend überlegen, ob Sie wirklich in diese Shops mit den Schildern „Systembolaget” gehen wollen. Für Menschen mit schwachen Herzen empfiehlt sich das jedenfalls nicht. Oder für Menschen mit viel Mitleid. Sobald Sie nämlich einmal die Preise für die Getränke begutachten durften, werden Sie unverzüglich ein leidvolles Lächeln aufsetzen, Die Prohibitivsteuern sind extraorbitant, sodass einem Deutschen das Herz zerbricht. Wenn Sie dann noch nach Rabatten suchen, begeben Sie sich auf eine Mission ohne Ende. Diese gibt es in Schweden nämlich auch nicht.

Die rebellischen Männer des Nordens jedoch lehnen sich gegen diese Unterdrückung auf. Im sogenannten Norrland ist es üblich, dass man sich selbst Schnaps brennt. In kleinen Dörfern findet man häufig alte Männer, die Selbstgebranntes verkaufen. Als deutscher Tourist ist man bei diesen auch gerne willkommen. Sie müssen jedoch davon ausgehen, dass Sie das Geschäft nicht nüchtern beenden werden. Mindestens dann, wenn Sie nicht jegliche Würde vor dem Brenner verlieren wollen. Probieren Sie also, mitzuhalten. Es wird wehtun, so viel kann ich Ihnen sagen. Besonders lecker dürfte es auch nicht werden, aber die Erinnerung ist es allemal wert!

Im Süden Schweden schaut es jedoch anders aus. In der Region namens Schonen importiert man seinen Alkohol normalerweise selbst,der Import via Versand ist nämlich zollpflichtig – und bringt dementsprechend preislich nichts. Die Schonen begeben sich regelmäßig auf eine Reise durch Dänemark (über die riesige Öresundbrücke) und über eine Fähre nach Deutschland. Sobald man das Schiff verlässt, befindet sich an der Grenze direkt ein Shop – selbstverständlich für Alkohol; oder für Schweden, wie man es nun betrachten will. Dabei kann dieser Kurztrip gerne auch fünf oder sechs Stunden lang dauern, am Ende wird eben so viel Alkohol ins Auto geladen, dass sich die Fahrt doch lohnt. Es ist also üblich, dass Sie beim Warten Autos sehen, dessen Vorderräder kaum mehr Bodenkontakt haben. Das sind keine Alkoholiker, sondern eben einfach Schweden.

Was ist also die Moral von der Geschicht’? Vergiss in Schweden deinen eigenen Alkohol nicht!