Content-Marketing ist eine der wenigen Formen des Marketings, die heute noch vollen Sinn ergeben. Insbesondere KMUs sollten sich auf Content-Marketing berufen, da durch das kostenlose Verteilen von Mehrwert schnell Aufmerksamkeit auf sich gelenkt werden kann.

Content-Marketing setzt darauf, strategisch relevanten und konsistenten Content mit Mehrwert in die Welt zu setzen. Dabei ist es der Mehrwert, welcher den Marketing-Effekt erzielt. Indem den Menschen effektiv durch kleine Informationshäppchen geholfen wird, können Sie eine klar definierte Zielgruppe ansprechen. Darüber hinaus geht Content-Marketing nicht selten viral, wodurch Sie die sog. „Viral Engine of Growth“ für sich nutzen lernen.

Nicht wenige sagen, dass jedes Unternehmen heutzutage ein Medienunternehmen sein muss, um sich im Wettkampf zu behaupten. Bestens behaupten können Sie sich, indem ich Ihnen Content-Marketing nahelege und es für Sie vorantreibe.

Für gutes Content-Marketing muss das Branding mit der Zielgruppe stehen. Sie müssen also wissen, welches Bild Ihr Unternehmen nach außen hin abgeben soll, da sich dieses in allen Texten widerspiegelt. Anschließend müssen wir uns noch die User-Bedürfnisse anschauen und hieraus den perfekten Mix kreieren. Sie erhalten schlussendlich gerne einen Upload-Plan, den Sie schlichtweg befolgen müssen, falls Sie mir nicht die Zugangsdaten zum CMS geben wollen :).

Typischerweise kann Content-Marketing folgende Formen annehmen:

  • Tutorials
  • Lexika
  • Social Media Posts
  • Blogbeiträge
  • Ratgeberseiten
  • Infografiken
  • Tests & Spiele
  • Umfragen & Studien(-auswertungen)
  • Analysen
  • Whitepaper
  • E-Books
  • Newsletter

Wichtig ist der CTA (Call to Action) zu Ende dieser Texte. Dieser macht einen interessierten Leser nämlich erst zum zahlenden Kunden. Diese Conversion hinzubekommen, ist die hohe Kunst des Content-Marketings.

Diese Form des Marketings kann zahlreiche Formen annehmen. Um Ihnen eine näher zu bringen, wollen wir uns ein schönes Storytelling für einen Winzer anschauen:


Beispiel: Storytelling

Das Storytelling ist ein machtvolles Marketingwerkzeug. Menschen lieben Geschichten, deswegen bringt man Kindern Moral und gesellschaftliche Normen auch in Form von Erzählungen nahe, bspw. durch Märchen.

Vielleicht hatten Sie auch das Glück, einen hervorragenden Lehrer in der Schule gehabt zu haben. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie den Lernstoff, wenn möglich, in Geschichten unterbringen. Die Aufmerksamkeit und Sympathie der Schüler ist ihnen dabei sicher.

Beim nächsten Beispiel beschreibe ich ein Event meines Urlaubs, in welchem ich eine traumhafte Weinprobe erleben durfte. Der Name des Winzers ist Emil Franz – Nicht nur ist er super sympathisch, sein Wein ist auch einfach himmlisch. Sind Sie an der Mosel zugegen, lohnt sich ein Besuch immer. Sie haben die Wahl: Gerne können Sie bei mir auf einen Bacchus von Emil Franz vorbeischauen oder bei ihm direkt selbst einen kaufen 😉

Ein solcher Text eignet sich hervorragend für eine Homepage. So kann man ihn als eine besondere Rezension hervorheben – oder als Erfahrungsbericht anpreisen. Man könnte ihn auch auf einer Fanpage hochladen oder auf einer Testseite, in welcher mehrere Winzer bewertet werden. Ansonsten könnte man ihn auch in eine Broschüre einbauen, ihn in eine Zeitung bzw. ein Magazin einsetzen oder vieles mehr. Ein Text mit Fokus auf das Storytelling lässt sich vielseitig einsetzen. Normalerweise weiß der Auftraggeber (also Sie) intuitiv einen Verwendungsort.


Über Blüten und guten Wein

Weinprobe

Mit dem Wetter hatten wir richtiges Glück. Obwohl es gerade Mitte Mai war, schien die Sonne wie zum Hochsommer. Wohlige Temperaturen um die 25 Grad wurden von belebenden Sonnenstrahlen begleitet.

Nicht wenige Schweißtropfen rinnen mir an diesem Tag seit den Morgenstunden von der Stirn. Besonders nass wurde es dann, als ich mit meiner Familie durch die imposanten Weinberge wanderte, die Mosel im Sonnenschein glitzern sah und der geräuschvollen Stille dieses wunderschönen Ortes lauschen durfte. Der Blütenduft der frischen Reben erfüllte die Luft. Hier war ich glücklich.

Bei den weitläufigen Wanderungen durch steile Abhänge und durch unwegsames Gebiet, aber auch bei ausgiebigen Touren auf dem Rad entlang des erfrischenden Flusses blieb der Durst nicht lange fern. Und ist man einmal an der Mosel zugegen, weiß man genau, wohin einen die durstigen Beine tragen.

„Wollen wir uns nicht etwas zu Trinken gönnen?”

„Weinprobe?”

„Weinprobe.”

Wenn der nächste Winzer keinen Kilometer entfernt ist, liegt die nächste Weinprobe auch nicht lange in der Zukunft. Zu meiner eigenen Bequemlichkeit waren meine Reisegenossen so gepolt wie ich: Im Urlaub wird sich gegönnt.

Lass mich ein wenig abschweifen. Vielleicht kennst du auch diese Menschen, die nach außen hin nicht sonderbar anmuten. Ihre Kleidung verrät nichts Außergewöhnliches und ihre Ausstrahlung ist allenfalls normal. Im platonischen Gespräch neigen diese Menschen dazu, undeutlich zu murmeln, sich klein und leise zu machen. Dann verwickelst du dich jedoch in ein tiefgründiges Gespräch mit der Person und alle Facetten kommen zum Ausdruck. Oft verwundert es, dass so viele Facetten einen Charakter erfüllen können. Ein unglaubliches Einfallsvortuum gepaart mit Humor und einer unglaublichen charakterlichen sowie äußerlichen Schönheit überrumpeln dich und danach ist kein Gespräch und keine Interaktion mit einem anderen Menschen mehr vergleichbar.

So war es bei meiner heutigen Frau.

Und bei diesem einen Winzer.

Von außen sah man nicht mehr als einen heimischen Parkplatz aus Pflastersteinen mit drei Parkplätzen, wovon lediglich einer besetzt war. Dahinter befand sich eine grün leuchtende Hecke, die erkenntlich mit viel Aufwand und Liebe gepflegt wurde. Rechts von der Hecke verlief ein kleiner unscheinbarer Weg, ebenfalls aus Pflasterstein. Das Haus, welches sich zur Rechten des Pfades befand, war altmodisch und wie der Rest auch unscheinbar. Steinwände mit leicht gelblicher Farbe und einladende Fenster mit hölzernen Läden zierten die Fassade. Für einen Fremden wirkte das Anwesen charakterlos, wer aber auch nur einen Fuß in sein Inneres gesetzt hatte, für den war es Zuhause.

Auf unserer Suche nach gutem Wein begaben wir uns in den Garten. Unsere Erwartungen waren nicht hoch, wir arbeiteten uns nach dem Motto „Abwechslung ist die Würze des Lebens” über den Urlaub hinweg einfach durch einige Winzer. Nachdem wir jedoch einen Blick hinter diese hohe Hecke geworfen hatten, wussten wir, dass wir keinen besseren Winzer mehr finden werden.

Der Pflastersteinweg zog sich an der Seite des Hauses weiter durch den ganzen Garten und mündete schließlich in einer Treppe. Sie verlief in den Keller des Hauses: Der Ort, wo die Magie stattfand.

Ansonsten bestand der gesamte Garten aus einer kleinen Wiese. In ihrer Mitte stand ein Tisch mit einigen Stühlen, deren Holzbretter vermodert und heimatlich waren. In einer Ecke erblickte ich einen alten Schubkarren, besetzt mit irgendwelchen alten Werkzeugen. Wüsste ich mehr über das Handwerk eines Winzers, könnte ich vermutlich viele der Geräte benennen.

Die Liebe zu diesem wunderbaren Garten jedoch entstand durch diesen riesigen Zierkirschenbaum, der sich am hinteren Ende befand. Er überschattete den gesamten Garten und schwängerte die Luft innerhalb dieser schützenden Hecken mit einem blütigen Duft, der sich sorgsam mit dem Geschmack des Weines paarte. Seine rosa-leuchtenden Blüten deckten den gesamten Garten mit einem Hauch von Freude ein und machten mich einfach glücklich.

Über den Wein muss ich an dieser Stelle wohl nichts mehr sagen, der Eindruck ist einleuchtend. Das soll jedoch gesagt sein: Als der Urlaub zu Ende ging, waren wir heilfroh, dass wir zu viert doch mit zwei Autos gefahren sind. Ansonsten hätte jemand laufen müssen, so voll wie wir unsere Autos mit Emil Franz Weinen beladen haben.